Busreisen wird einfacher: Alle Corona-Hochriskogebiete gestrichen

corona freie fahrt mit dem bus

Auch mit dem Bus wird die Rückkehr nach Deutschland einfacher. Denn seit Donnerstag wird kein einziges Land mehr als Corona-Hochrisikogebiet eingestuft. Was ändert sich damit aber genau? Und welche Regeln gelten noch in den beliebtesten Urlaubsländern?

Egal ob mit dem Bus, den Zug oder dem Auto – Seit Donnerstag kann man wieder fast ganz ohne Einschränkungen nach Deutschland einreisen. Das Robert-Koch-Institut hat nämlich alle übrigen Staaten von der Liste der Hochriskogebiete gestrichen. Zuletzt fielen noch 62 Länder der Welt in diese Kategorie, darunter die meisten Nachbarländer Deutschlands wie Tschechien, die Schweiz oder die Niederlande. Das RKI begründet die Lockerung mit der Ausbreitung der Omikron-Variante, die meist zu nur milden Verläufen führt. Staaten, in denen eine andere Variante als Omikron vorherrscht, sollen demnach als Virusvariantengebiet eingestuft werden – bisher trifft das aber auf kein einziges Land der Welt zu.

Einreise mit Bus während Corona

Corona – Was ändert sich jetzt bei der Einreise mit dem Fernbus nach Deutschland?

Vor allem Menschen profitieren von der Lockerung, die weder geimpft noch genesen sind. Denn für sie entfällt nun die Plfichtquarantäne nach der Rückkehr mit Fernbus und Co. aus dem Urlaub. Das kommt auch Familien zugute, denn die Quarantäneregel betraf auch Kinder ab sechs Jahren. Außerdem entfällt die Anmeldepflicht vor der Einreise – Man muss also kein Onlineformular mehr ausfüllen, bevor man mit dem Bus oder auf anderem Wege nach Deutschland kommt. Was bleibt ist aber die 3G-Regel: Beim Grenzübertritt muss jeder einen gültigen Impf- oder Genesenennachweis, beziehungsweise einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorlegen können.

Welche Corona-Regeln gelten bei Busreisen in die beliebtesten Urlaubsländer?

Da die Infektionszahlen fast überall in Europa zurückgehen, lockern auch immer mehr Länder ihre Einreisebestimmungen und die allgemeinen Corona-Regeln. Hier eine kleine Übersicht über die beliebtesten Reiseziele, die man auch bequem mit dem Bus erreichen kann:

Italien

Im absoluten Lieblings-Urlaubsland der Deutschen, Italien, geht es immer noch etwas strenger zu als in der Bundesrepublik. Das zumindest, was die Einreise betrifft: Denn egal, ob man mit dem Bus oder dem Auto über die Grenze fährt, man benötigt in jedem Fall einen sogenannten „Super Green Pass“. Man muss also geimpft oder genesen sein – oder alternativ einen aktuellen Corona-Test vorweisen können. Dabei muss man sich vor der Einreise nach wie vor per Online-Formular anmelden. Aber vorsicht: Will man innerhalb Italiens mit dem Bus, Zug oder dem Flugzeug weitereisen, reicht ein negativer Test nicht mehr aus. Da gilt nämlich weiterhin die 2G-Regel.

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Spanien

Wer aus Deutschland nach Spanien will, der muss entweder geimpft, genesen oder frisch getestet sein. Das betrifft auch die Top-Reiseziele auf den Balearen und Kanaren. Die Behörden in Madrid stufen die Bundesrepublik nämlich immer noch als Risikogebiet ein. Vor der Einreise per Schiff oder Flugzeug muss zudem ein Online-Formular ausgefüllt werden, dass beim Check-In vorgezeigt werden muss. Außerdem heißt es nach der Ankunft im Hafen und Flughafen erst einmal Fiebermessen, die Gesundheitsämter führen nämlich stichprobenartige „Temperaturkontrollen“ durch. Bei der Einreise über den Landweg – also per Bus und Zug – finden keine flächendeckenden Kontrollen mehr statt. Wenn man aber erst mal angekommen ist, geht es in Spanien schon deutlich lockerer zu: Praktisch nirgendwo gilt noch die 3G-Regel und einzig die Maskenpflicht in Innenräumen sowie das Abstandsgebot müssen eingehalten werden.

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Kroatien

Wer seinen Urlaub an der Adria in Kroatien verbringen will, muss auch weiterhin geimpft, genesen oder frisch getestet sein. Wer es vor der Abreise mit Fernbus und Co. nicht ins Testzentrum schafft, kann das auch in Kroatien nachholen. Man muss sich aber dann so lange isolieren, bis man das Ergebnis hat. Außerdem verlangt Kroatien die Erfassung der Kontaktdaten. Diese kann man an der Grenze hinterlegen oder aber vorher ein Online-Formular ausfüllen. Im Land selbst selbst gilt die 3G-Regel nur noch für größere Veranstaltungen. In Geschäften, Gastronomiebetrieben oder im öffentlichen Nahverkehr bestehen aber Personen-Obergrenzen.

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Polen

Rein formell gilt in Polen eine 10-tägige Quarantänepflicht nach der Einreise, ganz egal ob man mit dem Bus, Zug oder dem Pkw über die Grenze fährt. Von dieser kann man sich aber mit einem negativen Test, einem gültigen Impfzertifikat oder einem Genesennachweis befreien. Kinder bis 12 Jahre sind von der Quarantäne-Regel generell ausgenommen. Ansonsten hat Polen im Inland alle Corona-Regeln fallen lassen, bis auf die Maskenpflicht in Innenräumen, die Isolation von Infizierten und die Quarantäne für enge Kontaktpersonen.

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Türkei

Die Einreise in die Türkei ist nur nach der 3G-Regel möglich und man muss frühestens drei Tage vor dem Grenzübertritt ein Online-Formular ausfüllen. Damit erhält man einen sogenannten HES-Code, den man als Urlauber bei stichprobenartige Kontrollen vorzeigen muss. Außerdem können die Gesundheitsbehörden spontane PCR-Tests anordnen. Im öffentlichen Raum sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt eine Maskenpflicht und man sollte einen Abstand von mindestens drei Schritten zu seinen Mitmenschen wahren.

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Rumänien

In Rumänien gilt nach der Einreise eine fünftägige Pflichtquarantäne. Kommen Geimpfte, Genesene, frisch PCR-Geteste und Kinder bis 12 Jahren mit dem Fernbus ins Land, sind davon aber ausgenommen. Außerdem muss man sich vor Reiseantritt per Online-Formular anmelden. In Rumänien selbst gilt in Gastronomie und vielen weiteren Bereichen des öffentlichen Lebens weiterhin die 3G-Regel. Und auch bei der Maskenpflicht ist Rumänien strenger als andere Länder: Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes ist im öffentlichen Raum weiterhin vorgeschrieben, und zwar auch im Freien.

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