Die Fernbus-Verbindung des Monats: Für 5 Euro von Nürnberg nach München

Die Fernbus-Verbindung des Monats: Für 5 Euro von Nürnberg nach MünchenVor fünf Jahren – genauer gesagt am 13. Februar 2013 – ging der Fernbus-Anbieter FlixBus an den Start. Dank der Liberalisierung des Fernbus-Marktes, der zum Schutz der Deutschen Bahn lange Zeit strengen Einschränkungen unterworfen war, konnte das Start-up erste Linienkonzessionen einholen und mit dem Fernbus eine neue und vor allem günstige Alternative zum Personenverkehr auf Schienen schaffen.

5 Jahre FlixBus: Nürnberg – München

 
Die erste Strecke, die vor fünf Jahren von FlixBus in Betrieb genommen wurde verlief von München nach Nürnberg und zurück. Heute wird die Linie bis zu 20 mal täglich gefahren. Tickets gibt es schon ab 5 Euro und die Fahrtzeit beträgt lediglich etwas über zwei Stunden: Dadurch lohnt sich selbst ein spontaner Tagesausflug.

Um das 5-jährige Jubiläum von FlixBus gebührend zu feiern, haben wir von CheckMyBus die Strecke Nürnberg-München zur Fernbus-Verbindung des Monats März gewählt.

Die wichtigsten Fakten zur Strecke München-Nürnberg

Verbindungen pro Tag: bis zu 20
Preis: ab 5 Euro
Fahrtzeit: ab 2 Stunden, 10 Minuten
Frühester Bus: 03:45 Uhr
Spätester Bus: 00:40 Uhr

 

Nürnberg: Geschichte trifft auf Fränkische Gelassenheit

Nürnberg: Geschichte trifft auf Fränkische Gelassenheit
In der mittelfränkischen Großstadt kommen vor allem Geschichtsfans auf ihre Kosten, denn historische Artefakte und wichtige Bauwerke finden sich in Nürnberg zuhauf. Bei einem Städtetrip nach Nürnberg sollte deshalb keinesfalls ein Besuch des ehemaligen Reichstagsgeländes rund um den Dutzendteich fehlen. Die alten Steintribünen und die Kongresshalle, die zu Zeiten des Deutschen Reichs als wichtige Veranstaltungsstätten dienten, verdeutlichen noch heute die signifikante Rolle, die Nürnberg im zweiten Weltkrieg gespielt hat. Detaillierte Informationen zu den Bauwerken und zur Geschichte der Stadt erhalten Besucher im Dokumentationszentrum, wo unter anderem Protokolle der Nürnberg Prozesse zu finden sind. Auch der Gerichtssaal, in dem diese stattfanden, kann an verhandlungsfreien Tagen im Rahmen der Ausstellung „Memorium Nürnberger Prozesse“ im Justizpalast besichtigt werden.

Noch weiter zurück in die Vergangenheit werden Besucher in der Nürnberger Altstadt entführt. Über dieser thront die Kaiserburg, in welcher im Mittelalter unter anderem Friedrich Barbarossa und Kaiser Karl V. untergekommen sind. Besonders sehenswert sind auch die Nürnberger Felsengänge, ein unterirdisches Geflecht aus Tunneln, welches im Rahmen von Führungen besichtigt werden kann. Die Tunnel verbinden einzelne Keller, in denen im Mittelalter Bier gebraut wurde. Diese Tradition hat die Brauerei Altstadthof wieder aufleben lassen und bietet vor historischer Kulisse seit einigen Jahren unterirdische Bierverkostungen an.

Wer sich nach einer ausgiebigen Sightseeingtour nach Unterhaltung am Abend sehnt, sollte den kurzen Fußweg von der Innenstadt in das Szeneviertel Gostenhof zurücklegen. Von veganen Restaurants über hippe Bars gibt es hier alles, was das Herz begehrt – und zwar abseits der üblichen Touristenströme. Wer „GoHo“ nicht auf eigene Faust entdecken will, der kann eine kulinarische Tour durch das beliebte Viertel buchen. Fans des Kultgetränks Gin Tonic empfiehlt sich ein Besuch der Cocktailbar „Gelbes Haus“, wo der beliebte Longdrink seit über 25 Jahren fester Bestandteil der umfangreichen Getränkekarte ist. Auch Cocktailkurse oder Gin-Seminare werden hier angeboten.

München: Mehr als nur Oktoberfest

München: Mehr als nur Oktoberfest
Dass München weit mehr zu bieten hat als das weltbekannte Oktoberfest, stellt man spätestens bei seinem ersten Besuch der bayerischen Landeshauptstadt fest. Eine beliebte Anlaufstelle und Ausgangspunkt einer jeden Städtetour durch München ist der Marienplatz. Dieser wurde im zwölften Jahrhundert von Heinrich dem Löwen zum Herz der Stadt erklärt und befindet sich inmitten der Fußgängerzone. Nur einen kurzen Fußmarsch entfernt findet man einen der wichtigsten Touristen-Hotspots Münchens: das Hofbräuhaus. Bei Schweinshaxe und Bier kann man sich hier für die restliche Sightseeingtour stärken.

Fans von Kunst sollten unbedingt die Pinakotheken aufsuchen. Wer gerne die filigranen Pinselstriche der alten Meister bewundert, ist in der Alten Pinakothek gut aufgehoben. Die europäische Kunst des 19. Jahrhunderts ist in der Neuen Pinakothek untergebracht. Besucher, die sich eher zur experimentellen, modernen und zeitgenössischen Kunst hingezogen fühlen, sollten sich umgehend aufmachen zur Pinakothek der Moderne. Dort sind Werke aller großen Meister vertreten, von Henri Matisse über Joan Miró bis hin zu Salvador Dalí.

Was wäre München ohne ein bisschen Schickeria? Wer sich während seines Besuchs etwas Besonderes gönnen möchte, der dürfte auf der Maximilianstraße fündig werden. Dort findet man alle großen Marken und Designer, darunter Chanel und Louis Vuitton. Zahlreiche Shoppingmöglichkeiten für ein kleineres Budget gibt es hingegen in der Kaufingerstraße, der wichtigsten Einkaufsstraße Münchens. Dort befinden sich auch eine Vielzahl kleiner Cafés und Bistros, die sich hervorragend für eine kurze Pause eignen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *