Coronavirus: Was du als Reisender wissen musst

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Die aktuelle Situation für Reisende

Der neuartige Coronavirus, der sich von China über weite Teile der Welt ausgebreitet hat, ist in Europa angekommen. Das Bundesgesundheitsministerium geht zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass Deutschland zwar bestmöglich vorbereitet ist. Allerdings muss mit weiteren Infektionen gerechnet werden.

In Deutschland konnten aktuell auch einige Fälle nachgewiesen werden. Am schlimmsten hatte es zu Beginn des Coronaviruses Nordrhein-Westfalen getroffen, mittlerweile ziehen auch weitere Bundesländer nach. Mehr Erkrankte gibt es jedoch in Italien.

+++ Updates +++

CheckMyBus behält die Situation für euch im Auge. So seid ihr immer gut informiert.

Update vom 30.03.2020

  • In Frankreich steigt die Zahl der Toten auf mehr als 3.000.
  • Österreich führt am kommenden Mittwoch, 1. April, die Mundschutzpflicht ein. Deutschland überlässt das Tragen des Mundschutzes noch jedem selbst.

Update vom 27.03.2020

  • Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) warnt vor einer zu früher Aufhebung von Corona-Restriktionen.
  • Seit Freitag gilt auch in Argentinien die Ausgangssperre, wo bislang aufgrund von Verstößen mehr als 6.000 Festnahmen verzeichnet wurden.

Update vom 26.03.2020

  • Die Mehrheit der Deutschen rechnet mit schärferen Maßnahmen im Kampf gegen COVID-19.
  • In Spanien soll das Ausgangsverbot bis zum 11. April gelten.

Update vom 25.03.2020

  • Deutschland wird vorerst die umfassenden Corona-Krisenmaßnahmen nicht lockern.
  • In Paris verzeichnet man einen Rückgang von Stickstoffoxid-Emissionen um mehr als 60 Prozent.

Update vom 24.03.2020

  • Großbritannien erlässt allgemeine Ausgangsbeschränkung.
  • Die Bürger in Kuba, dürfen das Land vorerst nicht verlassen, es gilt eine Ausreisesperre.
  • Die Olympischen Spiele in Tokio werden auf Sommer 2021 verschoben.

Update vom 23.03.2020

  • Aktuell wird über eine Verschiebung der Olympischen Spiele nachgedacht.

Update vom 22.03.2020

  • In Deutschland sollen die sozialen Kontakte umfassend reduziert werden. Ansammlungen von mehr als 2 Personen sind ausdrücklich untersagt – ausgenommen sind Familien und Personen, die in ein und dem selben Haushalt leben.
  • In den USA kündigen sich neben Kalifornien und NY nun auch in New Jersey Ausgangssperren an.
  • Rumänien verbietet Ausländern die Einreise, die Durchreise sei weiterhin gestattet.
  • Italien verschärft die Ausgangssperren und lässt alle nicht lebensnotwendigen Produktivitätsaktivitäten schließen.

Update vom 21.03.2020

  • Die Türkei hat den direkten Flugverkehr nach Deutschland nahezu komplett eingestellt.
  • Auch Kolumbien kündigt eine weitgehende Ausgangssperre von fast drei Wochen an, in Tunesien hat die Regierung die Ausgangssbeschränkung massiv verschärft.

Update vom 20.03.2020

  • Die ausgesprochene Reisewarnung gilt vorerst bis Ende April und umfasst somit auch die Osterferien.
  • In Deutschland werden die ersten Ausgangsbeschränkungen verkündigt.
  • Alle Länder in Lateinamerika berichten nun ebenfalls über COVID-19 Infektionen. Es wird erwartet, dass auch hier der Reisebetrieb start eingeschränkt wird.

Gemeinsam gegen COVID-19 - die wichtigsten Regeln

Update vom 19.03.2020

  • Lufthansa fliegt nur noch 5 % der ursprünglich geplanten Flüge.
  • FlixTrain – Bahnverbindungen und Bewertungen stellt seinen Betrieb bis voraussichtlich Ende April ein, bereits gebuchte Tickets können für Fahrten am selben Tag mit der Deutschen Bahn (2. Klasse ICE- und IC-Fahrten genutzt werden).

Update vom 18.03.2020

  • Nicht EU-Bürger können am Frankfurter Flughafen nicht mehr einreisen – Ausnahmen gibt es allerdings für Drittstaatsangehörige mit langfristigem Aufenthaltsrecht in einem EU-Staat.

Update vom 17.03.2020

  • <<< Deutschland spricht eine weltweite Reisewarnung aus >>>
  • FlixBus folgt den Anweisungen der Bundesregierung und wird alle nationalen, soweie grenzüberschreitenden Fahrten von und nach Deutschland ab dem 17. März 2020 00:00 Uhr absagen Gutscheine werden aufgrund der besonderen Stornierung per Mail an die Reisenden gesandt.
  • Auch BlaBlaBus setzt all seine Fahrten in Deutschland und Europa bis auf Weiteres aus.

Update vom 16.03.2020

  • Die Grenzen zu den deutschen Nachbarländern werden geschlossen: Frankreich, Österreich, Schweiz, Luxemburg, Dänemark.
  • Tschechien und Polen schließen ihre Grenzen vor allem für Reisende aus Risikoländern.
  • Pendler dürfen die Grenzen weiterhin passieren, es wird allerdings mit vermehrten Kontrollen zu rechnen sein – somit auch Verspätungen.
  • Kroatien verordnet Krankenhaus-Quarantäne für Deutsche.

Update vom 15.03.2020

  • Wer einen Urlaub an Nord- oder Ostsee geplant hatte, sollte evtl. noch Umbuchen oder Stornieren.
  • Wer in den Süden wollte, soll Passagierscheine erhalten.

Update vom 14.03.2020

  • Die Deutsche Bahn reagiert auf die zunehmende Anzahl der Stornierungen und bietet vermehrt besondere Stornierungsbedingungen.
  • Reiserückkehrer aus europäischen Risikogebieten (Italien, Österreich, Spanien) sollen sich präventiv in eine 14-tägige Quarantäne begeben – unabhängig davon, ob Symptome vorherrschen.
  • Spanien erlegt eine Ausgangssperre, das Haus darf nur unter bestimmten Voraussetzungen verlassen werden

Update vom 13.03.2020

  • Schulen, Horte und Kitas werden bundesweit geschlossen.
  • Berufspendler, insbesondere aus Frankreich sollen bis auf Weiteres zu Hause bleiben.

Update vom 12.03.2020

  • In Deutschland nimmt die Zahl der COVID-19-Fälle weiter zu. Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen sollen abgesagt werden.

Update vom 10.03.2020

  • Die „rote Zone“ wurde nun auf ganz Italien ausgeweitet.
  • Das Reisen ist strikt untersagt, es sei denn, es gibt keinen nachweislich dringenden Grund.
  • Die Busunternehmen stornieren ihre Fahrten in Italien bis Anfang April – überwiegend kostenfrei. Weitere Informationen erhältst Du direkt beim Anbieter.
  • Flüge, aber auch Zugverbindungen von und nach Italien werden storniert.
  • Durch Österreich kann nur mit einem ärztlichen Attest gereist werden.

Update vom 09.03.2020

  • Busverbindungen von und nach Norditalien werden aktuell gecancellt, viele Busanbieter bieten kostenfreie Umbuchungen oder Stornierungen an.
  • In Italien ist das Reisen aktuell nur unter bestimmten beruflichen oder gesundheitlichen Voraussetzungen möglich.
  • Aufgrund der vielen Kontrollen der Polizei ist vereinzelt mit Verspätungen zu rechnen.

Update vom 08.03.2020

Die Lage in Italien spitzt sich zu. Dies hat auch Auswirkungen auf Reisen nach Norditalien: Zwar sind Bus- und Bahnfahrten nach Venetien und in die Lombardei weiterhin möglich, doch ist die Ein- und Ausreise nur noch aus dringenden – zum Beispiel beruflichen – Gründen erlaubt. Die Polizei kann auf der Strecke Stichproben machen und Reisende zu ihrem Reisezweck befragen.

Update vom 03.03.2020

Coronavirus Aktuelle Situation
  • Das italienische Gesundheitsministerium plant, die Regulierungen auszuweiten. Was bisher nur für den Norden galt, könnte schon bald für ganz Italien gelten. Großveranstaltungen werden abgesagt und weniger Menschen dürfen öffentliche Plätze betreten. So soll Gruppenbildung vermieden werden, wodurch im besten Fall der Virus daran gehindert werden kann, sich weiter auszubreiten.
  • Italien prüft gerade die Ausweitung der „roten Zone“. Auch Bergamo könnte demnächst davon umfasst sein.

vom 03.03.2020

  • Ryanair streicht rund 25 Prozent der Flüge nach Italien Angesichts der stark reduzierten Nachfrage sehen sich einige Airlines dazu gezwungen, Flüge nach Italien im März ausfallen zu lassen.
  • Nach der Tschechischen Republik stellt nun auch die Türkei den Flugverkehr von und nach Italien ein.
  • Busreisen finden nach wie vor statt. Das gilt sowohl für lokale wie auch internationale Fahrten.

vom 02.03.2020

Der tschechische Fernbus-Anbieter RegioJet stellt Verbindungen von und nach Italien vom 9. bis zum 15. März ein. Das betrifft die folgenden Routen: Prag – Venedig Prag – Rom Prag – Mailand*

Die Routen werden bis zum 8. März wie geplant bedient. Wie viele Reisen nach dem 15. März verfügbar sein werden, hängt maßgeblich davon ab, wie sich die Situation bis dahin entwickelt hat.

Betroffene Kunden, die ein Ticket für eine der gestrichenen Verbindungen gebucht haben, können entweder umbuchen und die Reise früher antreten. Alternativ können Reisende die Fahrt kostenlos stornieren. Für Reisen bis zum 31. März wird keine Stornogebühr erhoben.

Am 13. März wird die Strecke Prag – Mailand gefahren, doch endet die Fahrt in Luzern. Am 15. März wird die Strecke ebenfalls auf die Teilroute Zürich – Prag verkürzt.

vom 28.02.2020

Weitere Reiseunternehmen, darunter zahlreiche Airlines, gewähren die kostenlose Umbuchung von Flügen nach Italien. Grundsätzlich gilt, dass Reisende bei Gesundheitsrisiken kein Geld zurück bekommen. Anders sieht es hingegen aus, wenn eine offizielle Reisewarnung vom Auswärtigen Amt oder eine Einreisesperre vorliegt. In diesem Fall erhalten Betroffene ihr Geld zurück.

Coronavirus-Reisen: Ja oder Nein

vom 26.02.2020

  • Venedig, Treviso und Verona leiden bereits unter den Auswirkungen des Coronavirus.
  • Aufgrund einer sehr geringen Nachfrage wurden bereits viele Flüge nach Mailand gestrichen.

Zum aktuellen Stand gibt es keine Einschränkungen oder besondere Vorkehrungen für Busreisen. Mehr und mehr Busunternehmen stellen an Bord Atemmasken und Desinfektionsmittel zur Verfügung.

vom 25.02.2020

  • Viele Busunternehmen versorgen Reisende mit Atemmasken mit Filtern, Desinfektionsmitteln und Einweghandschuhen. Auch werden die Fahrzeuge häufiger gereinigt und desinfiziert.
  • Einige Busunternehmen bieten die kostenlose Stornierung von Reisen in betroffene Gebiete vor dem 23. Februar an.

Verspätungen

Am 24. Februar kam es aufgrund von Gesundheitschecks zu massiven Verspätungen auf Zugreisen in die Lombardei, nach Venetien und in die Emilia-Romagna. Derartige Vorkommnissen können sich in den nächsten Tagen und Wochen wiederholen.

Schlechte Nachrichten für Flugreisende: Alitalia hat 350 Flüge gestrichen. Zusätzlich kann es aufgrund verschärfter Gesundheitskontrollen zu Verzögerungen auf Flügen nach Bergamo und Mailand kommen.

Auf den Straßen ist es weiterhin ruhig: Öffentliche Verkehrsmittel und Fernbusse verkehren nach wie vor ohne größere Einschränkungen. Wir empfehlen allen Reisenden, sich gut auszustatten. Bringt etwas zu essen sowie ausreichend zu trinken mit.

Reisen ins Ausland

Einige Länder, darunter Mauritius, Israel und Rumänien haben erweiterte Gesundheitskontrollen sowie Quarantänemaßnahmen für Reisende aus Lombardei-Venetien angeordnet. Weiter Länder könnten nachziehen.

+++ Wir empfehlen allen Reisenden aus Italien, vor Abreise zu kontrollieren, ob verschärfte Gesundheitschecks in ihrem Zielland angeordnet wurden.+++

Gepostet am 24.02.2020

Wie sollten sich Bus- und Bahnreisende verhalten?

Gesundheitstipps CoronavirusDas italienische Gesundheitsministerium hat grundlegende Hygienemaßnahmen empfohlen. Wascht euch die Hände, vermeidet die Berührung von Mund und Augen, bedeckt euren Mund beim Niesen und Husten. Der Kontakt zu Personen mit Grippesymptomen sollte eingeschränkt werden.

Was ist zu tun, wenn ich bereits eine Reise in die Lombardei oder nach Venetien gebucht habe?

Zum aktuellen Stand können Reisen in diese Regionen zwar weiterhin stattfinden. Allerdings wird empfohlen, Reisen nur durchzuführen, wenn sie unbedingt sein müssen. Viele Busunternehmen stellen Reisenden Atemmasken, Desinfektionsmittel und Einweghandschuhe zur Verfügung. Zusätzlich werden die Fahrzeuge häufiger gereinigt und desinfiziert.

Wenn du deine Reise dennoch absagen willst, solltest du das zuständige Unternehmen kontaktieren. Viele Busunternehmen bieten aus aktuellem Anlass die kostenlose Stornierung von Reisen in gefährdete Gebiete an. Auch die Deutsche Bahn hat sich dem angeschlossen: Wer Zugfahrten nach Norditalien gebucht hat, erhält sein Geld zurück. Das gilt auch bei abgesagten Großveranstaltungen: Wolltest du etwa speziell zur Buchmesse nach Leipzig, erhältst du das Geld für das Zugticket infolge der offiziellen Absage der Buchmesse wieder zurück. Weitere Informationen, wie du dein Ticket stornieren kannst, findest du hier: CheckMyBus FAQ

Weitere Informationen über den Coronavirus

Nachdem sich der COVID-19 Virus in der Lombardei und Venetien schnell verbreitet hat, hat die italienische Regierung Maßnahmen zur Eindämmung und Bekämpfung des neuartigen Krankheitserregers ergriffen. So wurden viele Schulen und Büros vorerst geschlossen und Massenveranstaltungen wurden abgesagt. Zudem sind Einwohner der betroffenen Regionen zunächst in ihrer Reisefreiheit eingeschränkt.

Zum jetzigen Stand betroffen die Blockaden lediglich Gemeinden in der Region Lodigiano. In zehn Gemeinden, darunter Codogno und Castiglione d’Adda, wurden die ersten Coronainfektionen bestätigt. Der Zugverkehr von und in diese Gemeinden wurde eingestellt.

Reisen im übrigen Italien sind weiterhin möglich. Nichtsdestotrotz bereiten sich viele Reiseunternehmen bereits auf eine weitere Ausbreitung des Virus vor. Der italienische Zuganbieter Trenitalia plant, die Storno-Bedingungen für Kunden vorübergehend zu lockern. Buscenter.it, Marino Autolinee und Flixbus verfolgen die Situation und machen den Betrieb von offiziellen Reisewarnungen abhängig.

Zum jetzigen Stand verzichten viele Länder – darunter auch Deutschland – noch auf europäische Reisewarnungen und Einreisesperren.

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