Wie viel CO2 könnte der Weihnachtsmann sparen, würde er die Geschenke mit dem Fernbus ausliefern?

Wie viel CO2 könnte der Weihnachtsmann sparen, würde er die Geschenke mit dem Fernbus ausliefern?Die Erde wird immer wärmer und die Polkappen sind am Schmelzen, was die emsigen CheckMyBus Elfen zum Nachdenken angeregt hat. Immerhin legt der Weihnachtsmann einmal im Jahr eine sehr lange Distanz mit seinem Rentierschlitten zurück, doch sind die pelzigen Vierbeiner wirklich eine moderne Mobilitätsalternative? Ginge das nicht ökologischer?


Ein nicht ganz so heiliger Abend

Ein nicht ganz so heiliger Abend

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Santas CO2-Fußabdruck

Um die Sache einmal genauer unter die Lupe zu nehmen, berechneten die Elfen den CO2-Fußabdruck des Weihnachtsmann. Das Ergebnis sorgte für Furore: Die jährliche Weltreise von Santa Claus verursacht exakt 16.057.156,8 Tonnen CO2 – ein Wert, der dem Weihnachtsmann sicherlich einen Platz auf der „naughty list“ sichern dürfte.

Die Emissionen des Weihnachtsmanns

Die Missetäter: Rudolph und Co.

Die Verantwortlichen für dieses festliche „carbongeddon“ sind Santas Rentiere. Glaubt man einer Studie der Universität von Tromsø, stößt das Otto-Normal-Rentier pro Tag etwa 49,9 Gramm Methan aus. Bei Santas Rentiere handelt es sich jedoch um Hochleistungsexemplare, denn immerhin gilt es einen rund 320.000 Tonnen schweren Schlitten zu ziehen. Auch die Geschwindigkeit, mit der die Rentiere unterwegs sind, ist alles andere als gewöhnlich. Um die 314 Millionen Kilometer in 24 Stunden zurückzulegen und so alle Kinder rund um die Welt glücklich zu machen, ist die 11.000fache Schallgeschwindigkeit nötig.

Missetäter

Bei diesem Szenario kann man beim besten Willen nicht mehr von einer stillen Nacht sprechen: Die CheckMyBus-Elfen gehen davon aus, dass die Rentiere zusammen 77.564 Tonnen Methan in die Atmosphäre schleudern. In Anbetracht dessen, dass Methan rund 23mal schädlicher ist als CO2, ergibt dies summa summarum einen Gesamt-Emissionswert von 47 kg CO2 pro Kilometer.

Rentiere

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Der Weihnachtsmann im Fernbus

Es muss also nachhaltiger gehen und beim Thema „Grüne Mobilität“ fiel den Elfen sofort der Fernbus ein. Dieser verursacht im Durchschnitt 53,5 Gramm CO2 pro Kilometer. Zwar wäre der Weihnachtsmann etwas länger unterwegs (364 Jahre, um genau zu sein), doch könnte er so sage und schreibe rund 16 Millionen Tonnen CO2 einsparen.

Kann der Weihnachtsmann die Geschenke nicht mit dem Fernbus ausliefern?

Dies entspricht der Menge an Kohlendioxid, die von 411 Millionen Weihnachtsbäumen gebunden wird – so viele Bäume, dass Berlin neunmal damit bedeckt werden könnte. Der Wert entspräche auch der CO2-Bilanz von 8,3 Milliarden Tonnen Kaffee aus Costa Rica – das ist trotz des Vorweihnachtsstresses weitaus mehr als die fleißigen CheckMyBus-Elfen je trinken können.

So viel CO2 könnte der Weihnachtsmann einsparen

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