Dos and Dont‘s: 5 ½ Tipps um im Fernbus nicht unangenehm aufzufallen

Dos and Dont‘s: 5 ½ Tipps um im Fernbus nicht unangenehm aufzufallenIn der amerikanischen Sitcom „How I Met Your Mother“ erklärt Ted Mosby, dass es auf jeder Busfahrt mindestens einen leicht verrückten Fahrgast gibt. Die Person, auf die das zutrifft, verdient sich diesen Titel durch Verhalten, das die anderen Reisenden stört. Dies kann von einer zu lauten Unterhaltung bis hin zu unangenehm riechendem Essen reichen. Damit Sie auf Ihrer nächsten Fernbus-Fahrt nicht unangenehm auffallen, haben wir hier 5 ½ Tipps für Sie.

Die Dos und Dont’s auf Fernbus-Reisen

Es kommt nicht darauf an, ob Sie im Fernbus quer durchs Land oder durch Europa unterwegs sind oder einfach nur mit dem Stadtbus zur Arbeit fahren – die goldenen Busregeln haben nichts mit der zurückgelegten Distanz zu tun. Versetzen Sie sich am besten immer in Ihre Mitfahrer und stellen Sie sich die Frage: Würde es mich selbst auch stören?

1. Vermeiden Sie „manspreading“

Der Begriff „manspreading“ hat es in Großbritannien bereits in die Wörterbücher geschafft und wird auch hierzulande immer häufig verwendet. Das Wort beschreibt Personen – in den meisten Fällen Männer – die besonders breitbeinig sitzen und so weitaus mehr Platz einnehmen, als sie eigentlich bräuchten. Gerade in öffentlichen Verkehrsmitteln mit Platzmangel kann das störend sein. Denken Sie auf Ihrer nächsten Fahrt im ausgebuchten Fernbus also daran, dass Sie nur so viel Platz wie wirklich nötig einnehmen sollten.

2. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

Egal ob Ihre Katze gerade Junge bekommen hat oder Ihr Nachbar eine schlüpfrige Affäre führt – Ihre Mitfahrer dürfte das nicht sonderlich interessieren. Dasselbe gilt auch für Telefongespräche: Versuchen Sie diese entweder ganz zu vermeiden oder versuchen Sie zumindest, diese nicht unnötig laut zu führen. Wenn möglich können Sie auch einfach auf WhatsApp-Nachrichten umsteigen. So können Sie Ihr Mitteilungsbedürfnis erfüllen, ohne dass Sie andere Fahrgäste stören.

3. Gerade sitzen!

Wir waren doch alle schon einmal in der folgenden Situation: Man sitzt in einem ohnehin schon beengten Bus und der Vordermann legt einfach seine Sitzlehne um. Ein derartiges Verhalten führt häufig zu blauen Flecken und Ärger. Machen Sie es selbst besser: Schauen Sie zunächst nach, ob Ihr Hintermann trotz der umgelegten Rückenlehne noch bequem sitzen kann und fragen Sie vor allem nach, ob es in Ordnung ist.

4. Geduld ist eine Tugend

Auch wenn man es eilig hat, sollte man sich nicht mit ausgefahrenen Ellbogen zum besten Platz durchschlagen. Anders als bei der Bahn ist Ihnen im Fernbus ein Sitzplatz garantiert. Sollten Sie zu zweit unterwegs sein, doch leider ist kein Doppelsitz mehr verfügbar, empfiehlt es sich, die anderen Fahrgäste einfach nett darauf anzusprechen und zu fragen, ob man den Platz vielleicht tauschen kann. In der Regel finden sich nette Mitfahrer, die Ihren Platz gerne aufgeben.

5. Wir alle lieben Döner – doch nicht im Fernbus!

Wir alle lieben gutes Street Food und je mehr Knoblauchsoße auf dem Döner landet, desto besser. Doch denken Sie bei der Essenswahl auch an Ihre Mitfahrer: Unangenehm riechendes Essen ist im Fernbus aus gutem Grund nicht gern gesehen. Wählen Sie stattdessen eine Butterbreze oder ein wenig Obst. Letzteres riecht nicht nur gut, sondern ist auch noch gut für Sie – eine wahre Win-Win-Situation!
Zu guter Letzt: Die einfachste Regel, um nicht die „verrückte Person im Bus“ zu sein, ist ganz einfach und kommt direkt von Ted Mosby: Wenn Sie keinen verrückten Fahrgast sehen, sind Sie es wahrscheinlich doch selbst. 😉

Mehr praktische Tipps:
Der CheckMyBus-Insider-Guide: So fährt man richtig Fernbus

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