50 neue Ziele bis zum Frühjahr: FlixBus steuert Klein- und Mittelstädte an

50 neue Ziele bis zum Frühjahr: FlixBus steuert Klein- und Mittelstädte anNachdem der Fernbus-Anbieter FlixBus sein Netz zuletzt verstärkt im Ausland ausgebaut hat, dürfen sich in den nächsten Monaten die Einwohner deutscher Klein- und Mittelstädte über attraktive Fernbuslinien freuen. Rund 50 neue Ziele will FlixBus bis Frühjahr 2016 anfahren, wobei es sich teils auch um Orte mit nur wenigen Tausend Einwohnern handeln soll.

Bereits in die Fahrpläne integriert wurden Städte wie Wetzlar, Westerstede und Freilassing. Diese sind so mit größeren Städten verbunden, dass mit nur einem Umstieg zahlreiche weitere Orte im In- und Ausland zu erreichen sind. Auch Direktverbindungen in internationale Urlaubsziele sind bereits jetzt verfügbar. So geht es ab 25,90 Euro von Freilassing nach Bratislava und ab 33 Euro sind Tickets für Fahrten von Hessisch Lichtenau nach Prag buchbar. Wer plant, demnächst etwas Sonne zu tanken, kann beispielsweise mit dem Fernbus von Lüdenscheid nach Venedig reisen – ganz ohne Umstiege.

Weggefallen sind unterdessen die Skiverbindungen, die FlixBus im vergangenen Winter angeboten hat. So ging es letztes Jahr von vielen deutschen Städten aus über einen Umstieg in München direkt auf die Piste. Das Besondere an den Verbindungen war, dass die Fahrradstellplätze im Gepäckraum Wintersportgeräten weichen musste, die während der Saison kostenlos transportiert wurden. Ein derartiges Angebot hat es in diesem Jahr nicht in die Fahrpläne geschafft. Ein Grund dafür ist, dass die Genehmigung von Linien mit hohem bürokratischen Aufwand verbunden ist und FlixBus sich stärker auf neue reguläre Verbindungen statt auf ein saisonales Angebot konzentrieren wollte. Nichtsdestotrotz können Wintersportler auch in diesem Jahr mit dem Fernbus in den Skiurlaub reisen. So geht es beispielsweise von München aus ab 6 Euro nach Garmisch-Partenkirchen. Kunden haben dabei die Wahl zwischen acht Abfahrten am Tag. Von Nürnberg geht es unter anderem nach Seefeld. Da der Bus bereits am frühen Morgen abfährt, steht man pünktlich zu Liftbeginn auf der Piste. Auch die Skier werden weiterhin transportiert, allerdings nur gegen einen Aufpreis von 9 Euro und nach vorheriger Anmeldung.

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